
Das von Mensch zu Mensch übertragbare Schweinegrippe-Virus H1N1 weitet sich weltbreit aus. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist das Risiko einer Influenzapandemie hoch. Im Gegensatz zu den jährlich wiederkehrenden Influenzawellen wird eine Influenzapandemie durch ein neuartiges Virus ausgelöst, das pathogen und virulent ist, von Mensch zu Mensch übertragen werden kann und wogegen große Teile der Bevölkerung keine oder eine unzureichende Immunität haben.
Apotheken sind für die ordnungsgemäße Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln zuständig - im Falle einer Influenzapandemie insbesondere für die Versorgung mit antiviralen Arzneimitteln. Die Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe während einer mehrwöchigen Influenzapandemie ist eine große Herausforderung für die Apotheken. Durch die Sicherung der Betriebsabläufe und durch den Schutz der Apothekenmitarbeiter vor einer Ansteckung mit Influenzaviren gilt es, entsprechend vorzusorgen.
Durch einen apothekeninternen Notfallplan lassen sich Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Organisation der Apotheke systematisch planen. Hilfestellung dazu bietet das von der Bundesapothekerkammer und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) erstellte Themenheft "Influenzapandemie - Risikomanagement in Apotheken". Das Themenheft beschriebt alle notwendigen Aufgaben, die im Pandemiefall Priorität haben oder zusätzlich anfallen und vereinfacht die Planung und Organisation durch Checklisten und Formulare. Das Themenheft steht zum einen elektronisch als Download zur Verfügung oder kann hier über die BGW als print-Version kostenlos bezogen werden.
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