Berlin, 18. Dezember 2024 – In der Adventszeit rufen die Hilfsorganisationen der Apothekerinnen und Apotheker zu Spenden für bedürftige Menschen in aller Welt auf. Ob Ukraine, Naher Osten oder auch Deutschland – in den Projekten der pharmazeutischen Hilfswerke soll die notwendige Gesundheitsversorgung für Frauen, Männer und Kinder in schwierigen Lebenssituationen bereitgestellt werden. Für eine sichere Arzneimittelversorgung oder die Ausbildung von pharmazeutischen Fachkräften sammeln die Apothekerhilfsorganisationen in der Vorweihnachtszeit die Spenden in den Spendenboxen vieler Apotheken, aber auch per Überweisung ein. Je nach Hilfswerk und aktueller Lage fließt das Geld dann in bestimmte Regionen und Projekte.
Die Hilfsorganisationen der Apothekerschaft sind deutschlandweit und global im Einsatz. Dafür gibt es viele Beispiele. Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. unterstützt beispielsweise das Gesundheitszentrum St. Therese in Bukoba im Norden Tansanias, um dort die Medikamentenversorgung zu sichern und die Diagnostik zu verbessern. Apotheker helfen e.V. hat die erfolgreiche Eröffnung eines Gesundheitspostens in Kyato in Uganda finanziell mitgetragen und möchte nun die Ausstattung der Apotheke verbessern helfen. Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e.V. fördert das Schulprojekt „Verrückt? Na und!“, das junge Menschen im Umgang mit psychischen Belastungen stärkt und Präventionsarbeit an Schulen leistet. Das Projekt „Eine Dosis Zukunft“ der Apothekerkammer Westfalen-Lippe und der Kindernothilfe setzt seine langjährige Arbeit fort, um Kinder in den Slums von Kalkutta (Indien) gegen Masern, Polio und Diphterie zu impfen. Und SAFE – Sächsische Apotheken für Entwicklungszusammenarbeit e.V. will die Teilhabe von Menschen in Entwicklungsländern an einer ausreichenden medizinisch-pharmazeutischen Versorgung unterstützen.
Mehr Informationen unter https://www.abda.de/ueber-uns/gesellschaftliches-engagement/hilfsorganisationen/
Berlin, 9. Juni 2026 – Mehr als 4 Millionen Bürgerinnen und Bürger müssen mehr als 6 Kilometer bis zur nächsten Apotheke zurücklegen. Damit leben 4,9 Prozent der 82,6 Millionen Menschen in Deutschland in einer mit Arzneimitteln schwach versorgten Region. Die absolute Zahl der vom Apothekenmangel betroffenen Menschen ist in Bayern besonders hoch (knapp 900.000 Menschen), während in Mecklenburg-Vorpommern ein besonders großer Anteil der Bevölkerung (21,7 Prozent) weite Wege bis zur nächsten Apotheke auf sich nehmen muss
Meran, 4. Juni 2026 – Viele Menschen greifen zu Nahrungsergänzungsmitteln, obwohl sie diese oft gar nicht brauchen. „Im Dschungel der Nahrungsergänzungsmittel den Überblick zu behalten ist schwierig – viele Menschen verlassen sich auf unhaltbare Werbeversprechen und glauben fälschlicherweise, unterversorgt zu sein“, sagte Professor Dr. Mona Tawab beim Fortbildungskongress pharmacon Meran.
Berlin, 3. Juni 2026 – Die Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland könnte schneller und effizienter werden, wenn Apothekerinnen und Apotheker mehr Kompetenzen in der Primärversorgung übernehmen würden. Die Apothekerinnen und Apotheker sind bereit, hier mehr Verantwortung zu übernehmen und wollen das Thema Primärversorgung gemeinsam mit anderen Gesundheitsberufen aktiv mitgestalten.