Berlin, 15. Januar 2025 – Bürgerinnen und Bürger können auf der Webseite www.whatisapo.de ab sofort nachschauen, mit welchen Ideen für eine bessere Gesundheitsversorgung die Kandidierenden in ihrem Wahlkreis ins Rennen gehen. Die Initiative „What’s Apo – Status Gesundheitspolitik“ der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände bittet dazu rund 1.500 Kandidierende für den nächsten Deutschen Bundestag, ein kurzes Handy-Video aufzunehmen oder ein schriftliches Statement abzugeben. In ihren Statements zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 sollen die Kandidatinnen und Kandidaten aus den 299 Wahlkreisen kurz und knapp erklären, wie sie die teils angespannte gesundheitspolitische Lage verbessern wollen.
Benjamin Rohrer, Leiter der Stabsstelle Kommunikation bei der ABDA, erklärt: „Wiederkehrende Lieferengpässe bei lebenswichtigen Medikamenten und die stark sinkende Apothekenzahl in Stadt und Land gehören zu den Themen, die Millionen Menschen im Alltag bewegen. Wir geben den Politikerinnen und Politikern daher die Möglichkeit, der Bevölkerung zu zeigen, wie sie die Gesundheitsversorgung wieder stabilisieren wollen.“ Die Wählerinnen und Wähler können auf einer Deutschlandkarte auf www.whatisapo.de in ihrem eigenen Wahlkreis nachschauen, welcher Politiker oder welche Politikerin sich schon geäußert hat – und vor allem wie. Rohrer weiter: „Auf der Internetseite bieten wir zudem zahlreiche Informationen und leichtverständliche Erklärtexte über die Arzneimittelversorgung an. Flankiert wird die gesamte Aktion über die Social-Media-Kanäle der ABDA, wie beispielsweise Facebook, Instagram und LinkedIn – dort werden wir ebenfalls über ausgewählte Statements der Politikerinnen und Politiker informieren.“
Zum Hintergrund: Die Zahl der Apotheken in Deutschland hat zum Ende des Jahres 2024 ein Rekordtief von nur noch 17.041 erreicht. Das sind per Saldo 530 Apotheken weniger als ein Jahr zuvor (Ende 2023: 17.571). In puncto Apothekendichte liegt Deutschland im EU-Vergleich mit 20 Apotheken für 100.000 Bürgerinnen und Bürger weiterhin auf einem der hinteren Plätze. Die ABDA fordert vor diesem Hintergrund, die Apotheken wirtschaftlich zu stabilisieren. Denn: Die bislang letzte Honoraranpassung für die Apothekenbetriebe hat es trotz immenser Kostensteigerung vor elf Jahren gegeben.
Mehr Informationen auf www.abda.de und www.whatisapo.de
Berlin, 8. April 2026 – Die von der Bundesregierung geplante Neuregelung zu Zweigapotheken wird die Arzneimittelversorgung der Menschen verschlechtern und den Verbraucher- und Patientenschutz aushöhlen. Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände fordert deshalb den Bundestag auf, die Neuregelung zu Zweigapotheken im derzeit beratenen Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) ersatzlos zu streichen.
Berlin, 30. März 2026 – Zur heutigen Veröffentlichung der „Empfehlungen zur Stabilisierung des GKV-Beitragssatzes“ der Finanzkommission Gesundheit äußert sich Thomas Preis, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, wie folgt: „Es ist richtig und wichtig, dass die Bundesregierung in den kommenden Monaten Prozesse anstoßen will, mit denen die Finanzierung der Krankenkassen gesichert werden soll. Die Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit für diesen Reformprozess nehmen wir zur Kenntnis, warnen aber gleichzeitig vor negativen Auswirkungen auf die Versorgungsqualität.“
Berlin, 27. März 2026 – Die Bundesapothekerkammer (BAK) begrüßt, dass das Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen beschleunigt wird und damit auch dem Fachkräftemangel in der Pharmazie entgegenwirken kann.