Schladming, 20. Januar 2025 – „Den apothekerlichen Heilberuf stärken, die Aufgaben und Verantwortlichkeiten weiterentwickeln und unsere Leistungen stärker sichtbar machen – das sind meine wichtigsten Ziele“, sagte Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer, gestern zur Eröffnung des 53. Internationalen Pharmazeutischen Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer, pharmacon. Hoffmann trat das Amt zum Jahresbeginn neu an.
„Die politische Ausgangslage ist schwierig. Wir werden die Zeit bis zur Regierungsbildung nutzen, um uns stark für die Zukunft aufzustellen. Wir wollen die Transformation der Gesellschaft auch in die Apotheken bringen. Dazu gehört auch, dass wir digitale Verfahren und Versorgungskonzepte intensiver nutzen, um die Arbeit der Apothekenteams zu vereinfachen. Das Ziel muss es sein, neue Freiräume zu schaffen, in denen sich das pharmazeutische Personal noch mehr Zeit für die Patientinnen und Patienten nehmen kann.“
Hoffmann weiter: „Wir müssen die Attraktivität des Berufs steigern, vor allem in den Apotheken vor Ort. Um die Gesundheitsversorgung zu verbessern, müssen alle Heilberufe und auch die Patientinnen und Patienten einbezogen werden. Diese Ziele werden wir aber nur erreichen, wenn die Honorierung der Apotheken auskömmlich ist. Daran arbeiten wir gemeinsam mit dem Deutschen Apothekerverband und der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.“
„Als ureigenste Aufgabe der Bundesapothekerkammer sehe ich, die Sektorengrenzen zu überwinden“ fuhr Hoffmann fort. „Ich vertrete als Präsident der Bundesapothekerkammer alle Tätigkeitsbereiche der Apothekerinnen und Apotheker. Alle sind wichtig, aber die Arbeit in den öffentlichen Apotheken ist der zentrale pharmazeutische Bereich. Der Vorstand der Bundesapothekerkammer steht gemeinsam hinter der Maxime „Best of all“ – für die intensive Zusammenarbeit aller Tätigkeitsfelder.“
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Berlin, 8. April 2026 – Die von der Bundesregierung geplante Neuregelung zu Zweigapotheken wird die Arzneimittelversorgung der Menschen verschlechtern und den Verbraucher- und Patientenschutz aushöhlen. Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände fordert deshalb den Bundestag auf, die Neuregelung zu Zweigapotheken im derzeit beratenen Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) ersatzlos zu streichen.
Berlin, 30. März 2026 – Zur heutigen Veröffentlichung der „Empfehlungen zur Stabilisierung des GKV-Beitragssatzes“ der Finanzkommission Gesundheit äußert sich Thomas Preis, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, wie folgt: „Es ist richtig und wichtig, dass die Bundesregierung in den kommenden Monaten Prozesse anstoßen will, mit denen die Finanzierung der Krankenkassen gesichert werden soll. Die Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit für diesen Reformprozess nehmen wir zur Kenntnis, warnen aber gleichzeitig vor negativen Auswirkungen auf die Versorgungsqualität.“
Berlin, 27. März 2026 – Die Bundesapothekerkammer (BAK) begrüßt, dass das Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen beschleunigt wird und damit auch dem Fachkräftemangel in der Pharmazie entgegenwirken kann.