Berlin, 11. April 2025 – Apothekerinnen und Apotheker, Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) und Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA) bildeten sich auch im Jahr 2024 intensiv fort. „Unsere Fortbildungsangebote werden nach wie vor gut angenommen, auf einem stabilen Niveau. Darüber freue ich mich, denn das bestätigt die hohe Qualität der Angebote von Apothekerkammern und ‑verbänden“, sagte Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer. „Digitale Angebote wie zum Beispiel Webinare werden immer stärker genutzt – vermutlich, weil sie sich am besten in den Berufsalltag einfügen lassen. Diesen Trend werden wir weiter beobachten und das Angebot entsprechend anpassen.“ Apothekerinnen und Apotheker erfüllen damit ihre Pflicht zur regelmäßigen Fortbildung, zu der sie durch ihre Berufsordnungen verpflichtet sind.
#
Im Jahr 2024 boten die Apothekerkammern insgesamt 2.188 Fortbildungsveranstaltungen an. Die Apothekerverbände ergänzten diese Angebote mit 416 weiteren Fortbildungen. Insgesamt konnten Apothekerkammern und -verbände zusammen rund 202.000 Teilnehmende erreichen. Das waren 3,5 Prozent mehr Teilnehmende als 2023. 2024 wurde damit bezogen auf die Teilnehmenden der dritthöchste Wert erreicht, nach 223.000 Fortbildungsteilnehmenden im Jahr 2021 und 219.000 im Jahr 2022.
Auch die Teilnahme an rund 1.850 Fortbildungen externer Anbieter wurde von der Bundesapothekerkammer evaluiert. 43 Prozent dieser Fortbildungsmaßnahmen wurden von der Bundesapothekerkammer im Vorfeld akkreditiert. Im Vergleich zum Jahr 2023 hat die BAK gut ein Viertel (26 Prozent) mehr Anträge akkreditiert.
Mehr Informationen auf www.abda.de
Berlin, 11. Februar 2026 – Der Deutsche Apothekerverband (DAV) begrüßt ein Urteil des Bundessozialgerichtes (BSG) über die Preisbildung bei Rezepturen. Bei der Abrechnung dieser individuell in der Apotheke angefertigten Arzneimittel dürfen Apotheken demnach nicht nur komplette Packungen von einzeln entnommenen Fertigarzneimitteln, sondern auch komplette Packungen von benötigten Arznei- und Hilfsstoffen ansetzen.
Berlin, 5. Februar 2026 – Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel (ohne Impfstoffe) sind im Jahr 2025 erwartungsgemäß um 4,9 Prozent auf 56,4 Mrd. Euro (inkl. MwSt.) angestiegen. Das zeigen aktuelle Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) auf Basis der Abrechnungsergebnisse von Apothekenrechenzentren.
Schladming, 22. Januar 2026 – Bis zu 20 Prozent der Bundesbürger leiden an einem Reizdarmsyndrom, Frauen häufiger als Männer. Ein Reizdarm äußert sich individuell unterschiedlich, unter anderem durch Verstopfung, Durchfälle, Blähungen oder Bauchschmerzen.