Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker neu berufen
Berlin, 17. April 2025 – Der Vorstand der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hat den Vorsitzenden und die Mitglieder der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) für die Jahre 2025 bis 2028 berufen. Vorsitzender der AMK bleibt Prof. Dr. Martin Schulz. Die AMK hat ab 2025 inklusive des Vorsitzenden 21 Mitglieder; darunter Expertinnen und Experten aus allen Gebieten der Pharmazie und Arzneimittel(therapie)sicherheit inklusive Pharmakologie, Toxikologie, Kardiologie und Intensivmedizin. Auch der Präsident der Bundesapothekerkammer, Dr. Armin Hoffmann, ist Mitglied der AMK. Die Liste aller Mitglieder ist unter https://www.abda.de/themen/arzneimittelsicherheit/amk/wir-ueber-uns/vorstand-amk/ verfügbar.
„Die AMK übernimmt eine zentrale Rolle im deutschen Gesundheitswesen: Sie überwacht Arzneimittelrisiken, sammelt Meldungen aus Apotheken – in 2024 waren es mehr als 10.000 Meldungen. Sie informiert zeitnah über Rückrufe, Nebenwirkungen und Qualitätsmängel. Als Teil der ABDA stärkt sie die Arzneimittelsicherheit und unterstützt Apothekerinnen und Apotheker mit aktuellen Fachinformationen und Stellungnahmen. Damit trägt die AMK maßgeblich zum Schutz der Patientinnen und Patienten in unserem Land bei. Ich danke allen Expertinnen und Experten, die sich ehrenamtlich in der AMK engagieren“, sagte ABDA-Präsident Thomas Preis.
Die Kommission nimmt zusammen mit der Geschäftsstelle in Berlin für die Apothekerschaft die Aufgaben im Bereich der Arzneimittel-Risikoabwehr wahr, die vor allem im Arzneimittelgesetz definiert sind. Die Berufsordnungen der Apothekerkammern verpflichten alle Apothekerinnen und Apotheker, Arzneimittelrisiken an die AMK zu melden. Die Geschäftsstelle der AMK gewährleistet unter anderem die bundesweite Kommunikation mit den Behörden, pharmazeutischen Unternehmen und Apotheken.
Mehr Informationen auf www.abda.de
Berlin, 10. Juli 2026 – Deutschlands Apothekerinnen und Apotheker begrüßen einzelne Neuerungen in der Arzneimittelversorgung, die am heutigen Freitag im Bundesrat im Rahmen einer Verordnung beschlossen werden sollen. Zugleich lehnen sie die finanzielle Schwächung der Apotheken ab, die ebenfalls am heutigen Freitag wenige Kilometer entfernt im Bundestag per Gesetz auf den Weg gebracht werden soll.
Berlin, 7. Juli 2026 – Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ruft die Bundestagsabgeordneten dringend dazu auf, von einer neuen finanziellen Belastung der rund 16.000 Apotheken abzusehen. Hintergrund ist: Am morgigen Mittwoch berät der Gesundheitsausschuss des Bundestages über das Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz).
Berlin, 18. Juni 2026 – Deutschlands Apothekerinnen und Apotheker unterstützen das Ziel, die Finanzierung der Krankenkassen zu stabilisieren. Zugleich kritisieren sie eine geplante, erneute wirtschaftliche Belastung der Apotheken. Denn nach Jahren der chronischen Unterfinanzierung sind weitere Belastungen schlichtweg überproportional und gefährlich. Das schreibt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in ihrer heutigen Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz).