Berlin, 5. Mai 2025 – Seit 25 Jahren bietet die Bundesapothekerkammer Leitlinien und Arbeitshilfen zur Qualitätssicherung an. „Wir setzen Qualitätsmaßstäbe für alle Apothekerinnen und Apotheker und aktualisieren diese regelmäßig zusammen mit Expertinnen und Experten“, sagt Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer. „Es gibt einen einfachen Grund, warum wir uns diese Mühe machen: Wir sind ein freier Heilberuf. Zur Freiberuflichkeit gehört auch, dass wir immer auf dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik arbeiten.“
Die erste Leitlinie wurde am 4. Mai 2000 von der Mitgliederversammlung der Bundesapothekerkammer verabschiedet. Seitdem hat sich einiges geändert, und es wurden verschiedene neue Themen berücksichtigt. Beispielsweise erschien 2003 eine Leitlinie zur Heimversorgung, 2010 zur Krankenhausversorgung und 2011 zur Opioid-Substitution. In die 2020 veröffentlichte Leitlinie zu Grippeschutzimpfungen wurden mittlerweile auch die Impfungen gegen COVID-19 aufgenommen. „Die Aufgaben der Apotheken haben sich in den vergangenen Jahren deutlich erweitert – und wir unterstützen die Apotheken dabei“, sagt Hoffmann.
In den letzten 25 Jahren wurden auch etliche Arbeitshilfen ergänzt. Hoffmann: „Wir stellen nicht nur mehr Inhalte zur Verfügung, sondern haben zudem den bürokratischen Aufwand gesenkt. Mittlerweile können alle unsere Arbeitshilfen online ausgefüllt und digital abgelegt werden. Das erleichtert den Apothekenalltag und dient damit mittelbar dem Wohl und der Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten.“
Die Bundesapothekerkammer stellt Leitlinien, Kommentare und Arbeitshilfen – insgesamt rund 170 Dokumente - zur Verfügung und aktualisiert diese regelmäßig. Diese Unterlagen geben eine Hilfestellung für die betriebsspezifischen Prozesse im Rahmen eines Qualitätsmanagementsystems (QMS) nach § 2a ApBetrO. Alle Unterlagen sind auf www.abda.de frei zugänglich. Im Jahr 2023 wurden die Unterlagen zur Qualitätssicherung insgesamt 158.000-mal heruntergeladen, im Jahr 2024 rund 174.000-mal. Erstellt und überarbeitet werden alle Unterlagen von Mitarbeitenden der Bundesapothekerkammer zusammen mit ehrenamtlich besetzten Expertengruppen.
Mehr Informationen auf www.abda.de
Berlin, 10. Juli 2026 – Deutschlands Apothekerinnen und Apotheker begrüßen einzelne Neuerungen in der Arzneimittelversorgung, die am heutigen Freitag im Bundesrat im Rahmen einer Verordnung beschlossen werden sollen. Zugleich lehnen sie die finanzielle Schwächung der Apotheken ab, die ebenfalls am heutigen Freitag wenige Kilometer entfernt im Bundestag per Gesetz auf den Weg gebracht werden soll.
Berlin, 7. Juli 2026 – Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ruft die Bundestagsabgeordneten dringend dazu auf, von einer neuen finanziellen Belastung der rund 16.000 Apotheken abzusehen. Hintergrund ist: Am morgigen Mittwoch berät der Gesundheitsausschuss des Bundestages über das Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz).
Berlin, 18. Juni 2026 – Deutschlands Apothekerinnen und Apotheker unterstützen das Ziel, die Finanzierung der Krankenkassen zu stabilisieren. Zugleich kritisieren sie eine geplante, erneute wirtschaftliche Belastung der Apotheken. Denn nach Jahren der chronischen Unterfinanzierung sind weitere Belastungen schlichtweg überproportional und gefährlich. Das schreibt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in ihrer heutigen Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz).