Berlin, 29. September 2025 – Die Leitlinie der Bundesapothekerkammer zu Schutzimpfungen in Apotheken wird aktualisiert. Das hat die Mitgliederversammlung der Bundesapothekerkammer beschlossen. „Eine Leitlinie zu Schutzimpfungen hatten wir erstmals 2020 erstellt und seitdem mehrfach aktualisiert. Dank unserer Leitlinien bleiben Apotheken immer auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand“, so Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer.
Der Impfschutz gegen Grippe und Covid-19 soll jährlich erneuert werden. Oft wird bei einem Termin gegen beide Infektionskrankheiten parallel geimpft, in den linken und rechten Arm. Neu in die Leitlinie aufgenommen wurde die Dokumentation darüber, in welchen Arm welcher Impfstoff injiziert wurde. Denn bei einer Impfung im Folgejahr fällt die Immunantwort im gleichen Arm stärker aus.
Apotheken dürfen aktuell gegen Grippe und gegen Covid-19 impfen. Hoffmann: „Wir wollen in den Apotheken gegen weitere Infektionskrankheiten impfen. Wir können das, aber dürfen es noch nicht. Apotheken könnten, ergänzend zu den Impfungen in Arztpraxen, einen niederschwelligen Beitrag zur Prävention impfpräventabler Erkrankungen leisten. Deshalb haben wir unsere Leitlinie bewusst allgemein gestaltet und nur den Prozess der Impfung abgebildet. Zu den einzelnen Impfstoffen gibt es jeweils eine Arbeitshilfe, die auf Besonderheiten eingeht. Würden neue Impfstoffe hinzukommen, könnten hier wir schnell ergänzen.“
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Benjamin Rohrer, Pressesprecher, 030 40004-131, b.rohrer@abda.de
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Berlin, 11. Februar 2026 – Der Deutsche Apothekerverband (DAV) begrüßt ein Urteil des Bundessozialgerichtes (BSG) über die Preisbildung bei Rezepturen. Bei der Abrechnung dieser individuell in der Apotheke angefertigten Arzneimittel dürfen Apotheken demnach nicht nur komplette Packungen von einzeln entnommenen Fertigarzneimitteln, sondern auch komplette Packungen von benötigten Arznei- und Hilfsstoffen ansetzen.
Berlin, 5. Februar 2026 – Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel (ohne Impfstoffe) sind im Jahr 2025 erwartungsgemäß um 4,9 Prozent auf 56,4 Mrd. Euro (inkl. MwSt.) angestiegen. Das zeigen aktuelle Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) auf Basis der Abrechnungsergebnisse von Apothekenrechenzentren.
Schladming, 22. Januar 2026 – Bis zu 20 Prozent der Bundesbürger leiden an einem Reizdarmsyndrom, Frauen häufiger als Männer. Ein Reizdarm äußert sich individuell unterschiedlich, unter anderem durch Verstopfung, Durchfälle, Blähungen oder Bauchschmerzen.