Berlin, 29. September 2025 – Die Leitlinie der Bundesapothekerkammer zu Schutzimpfungen in Apotheken wird aktualisiert. Das hat die Mitgliederversammlung der Bundesapothekerkammer beschlossen. „Eine Leitlinie zu Schutzimpfungen hatten wir erstmals 2020 erstellt und seitdem mehrfach aktualisiert. Dank unserer Leitlinien bleiben Apotheken immer auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand“, so Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer.
Der Impfschutz gegen Grippe und Covid-19 soll jährlich erneuert werden. Oft wird bei einem Termin gegen beide Infektionskrankheiten parallel geimpft, in den linken und rechten Arm. Neu in die Leitlinie aufgenommen wurde die Dokumentation darüber, in welchen Arm welcher Impfstoff injiziert wurde. Denn bei einer Impfung im Folgejahr fällt die Immunantwort im gleichen Arm stärker aus.
Apotheken dürfen aktuell gegen Grippe und gegen Covid-19 impfen. Hoffmann: „Wir wollen in den Apotheken gegen weitere Infektionskrankheiten impfen. Wir können das, aber dürfen es noch nicht. Apotheken könnten, ergänzend zu den Impfungen in Arztpraxen, einen niederschwelligen Beitrag zur Prävention impfpräventabler Erkrankungen leisten. Deshalb haben wir unsere Leitlinie bewusst allgemein gestaltet und nur den Prozess der Impfung abgebildet. Zu den einzelnen Impfstoffen gibt es jeweils eine Arbeitshilfe, die auf Besonderheiten eingeht. Würden neue Impfstoffe hinzukommen, könnten hier wir schnell ergänzen.“
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Berlin, 9. Juni 2026 – Mehr als 4 Millionen Bürgerinnen und Bürger müssen mehr als 6 Kilometer bis zur nächsten Apotheke zurücklegen. Damit leben 4,9 Prozent der 82,6 Millionen Menschen in Deutschland in einer mit Arzneimitteln schwach versorgten Region. Die absolute Zahl der vom Apothekenmangel betroffenen Menschen ist in Bayern besonders hoch (knapp 900.000 Menschen), während in Mecklenburg-Vorpommern ein besonders großer Anteil der Bevölkerung (21,7 Prozent) weite Wege bis zur nächsten Apotheke auf sich nehmen muss
Meran, 4. Juni 2026 – Viele Menschen greifen zu Nahrungsergänzungsmitteln, obwohl sie diese oft gar nicht brauchen. „Im Dschungel der Nahrungsergänzungsmittel den Überblick zu behalten ist schwierig – viele Menschen verlassen sich auf unhaltbare Werbeversprechen und glauben fälschlicherweise, unterversorgt zu sein“, sagte Professor Dr. Mona Tawab beim Fortbildungskongress pharmacon Meran.
Berlin, 3. Juni 2026 – Die Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland könnte schneller und effizienter werden, wenn Apothekerinnen und Apotheker mehr Kompetenzen in der Primärversorgung übernehmen würden. Die Apothekerinnen und Apotheker sind bereit, hier mehr Verantwortung zu übernehmen und wollen das Thema Primärversorgung gemeinsam mit anderen Gesundheitsberufen aktiv mitgestalten.