Berlin, 12. Dezember 2025 – Die Hilfsorganisationen der Apothekerinnen und Apotheker rufen in der Vorweihnachtszeit zu Spenden für bedürftige Menschen in aller Welt auf. Die zahlreichen Projekte der pharmazeutischen Hilfswerke zielen darauf ab, eine grundlegende Gesundheitsversorgung für Frauen, Männer und Kinder in schwierigen Lebenssituationen zu ermöglichen. Das kann beispielsweise in Uganda oder Deutschland sein, es kann akute Nothilfe oder langfristige Zusammenarbeit betreffen. Für eine sichere Arzneimittelversorgung oder die Ausbildung von Fachkräften sammeln die Apotheker-Hilfsorganisationen in der Adventszeit die Spenden in Apotheken, auf Weihnachtsmärkten oder per Überweisung ein. Je nach Hilfswerk und Situation fließt das Geld in bestimmte Regionen und Projekte.
Aktuelle Beispiele zeigen die Vielfalt der Hilfsaktivitäten: Apotheker ohne Grenzen e.V. lenkt zum 25. Geburtstag des Vereins den Blick auf ein Empowerment-Projekt in Nepal, wo Frauen zu Infektionskrankheiten und Wechseljahren geschult werden, um ihr Wissen im Alltag weiterzugeben und somit eine gesündere Zukunft zu haben. Apotheker Helfen e.V. berichtet über ein Projekt mit einem Krankenhaus in Tansania, in dessen Mittelpunkt ein zweiwöchiger Zertifikatskurs zum sicheren Umgang mit Zytostatika in der Krebstherapie steht.
Das Hilfswerk der baden-württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e.V. sammelt Spenden für den Wünschewagen in Mannheim, Ludwigsburg und Südbaden, der Menschen in ihrer letzten Lebensphase an Orte bringt, die für sie von besonderer Bedeutung sind. Eine Dosis Zukunft ist ein Hilfsprojekt der Apothekerkammer Westfalen-Lippe in Kooperation mit der Kindernothilfe in Indien. SAFE – Sächsische Apotheken für Entwicklungszusammenarbeit e.V. konzentriert sich auf Projekte in Namibia. In der Kampagne „Gemeinsam Notapotheke sein“ unterstützen die Apothekerkammer Nordrhein und das Gesundheitshilfswerk action medeor in diesem Jahr ein Krankenhaus im Sudan.
Mehr Informationen zu den Hilfswerken und Spendenoptionen unter https://www.abda.de/ueber-uns/gesellschaftliches-engagement/hilfsorganisationen/
Berlin, 8. April 2026 – Die von der Bundesregierung geplante Neuregelung zu Zweigapotheken wird die Arzneimittelversorgung der Menschen verschlechtern und den Verbraucher- und Patientenschutz aushöhlen. Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände fordert deshalb den Bundestag auf, die Neuregelung zu Zweigapotheken im derzeit beratenen Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) ersatzlos zu streichen.
Berlin, 30. März 2026 – Zur heutigen Veröffentlichung der „Empfehlungen zur Stabilisierung des GKV-Beitragssatzes“ der Finanzkommission Gesundheit äußert sich Thomas Preis, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, wie folgt: „Es ist richtig und wichtig, dass die Bundesregierung in den kommenden Monaten Prozesse anstoßen will, mit denen die Finanzierung der Krankenkassen gesichert werden soll. Die Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit für diesen Reformprozess nehmen wir zur Kenntnis, warnen aber gleichzeitig vor negativen Auswirkungen auf die Versorgungsqualität.“
Berlin, 27. März 2026 – Die Bundesapothekerkammer (BAK) begrüßt, dass das Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen beschleunigt wird und damit auch dem Fachkräftemangel in der Pharmazie entgegenwirken kann.