Berlin, 5. Januar 2026 – Seit Jahresbeginn leitet Franziska Erdle (53) als neue Hauptgeschäftsführerin die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die Juristin mit langjähriger Verbandserfahrung folgt auf Dr. Sebastian Schmitz, der zum Jahresende 2025 in den Ruhestand ging. Erdle berichtet an den Vorstand der ABDA. „Ich übernehme das Ruder in stürmischen Zeiten. Die Apothekenreform bedroht die Apotheken vor Ort und damit die Versorgung der Patientinnen und Patienten. Ich werde alles dafür tun, unsere berechtigten Forderungen zur Stabilisierung der Apotheken durchzusetzen,“ sagt Erdle. „Das vorliegende Apothekenreformgesetz muss zu einem echten Apothekenstärkungsgesetz werden! Dafür suchen wir in den kommenden Monaten aktiv den Dialog mit Bundestagsabgeordneten.“
Als Chefin des Deutschen Apothekerhauses setzt Erdle weitere Akzente: Sie treibt die Optimierung der internen Kommunikation voran und setzt auf die Potenziale der Künstlichen Intelligenz, um die Organisation zukunftsfähig aufzustellen. Unterstützt wird sie dabei von Claudia Korf, die seit Januar Stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der ABDA ist.
Mit dem Amtsantritt von Erdle wird auch die interne Struktur der Geschäftsstelle des Dachverbands ABDA neu organisiert. Künftig gibt es innerhalb der ABDA-Geschäftsstelle insgesamt 14 Bereiche, anstelle der bisherigen Geschäftsbereiche mit Abteilungen und den Stabsstellen der Hauptgeschäftsführung. Erdle: „Durch die neue, flachere Struktur heben wir Synergien und werden noch schlagkräftiger als bisher.“ Zur Jahresmitte 2026 wird die Umstrukturierung der ABDA-Geschäftsstelle abgeschlossen sein.
Mehr zur neuen Struktur der ABDA in der Grafik im Anhang. Ein Foto von Frau Erdle (Quelle: ABDA / Wagenzik) ist hier verlinkt: https://www.abda.de/aktuelles-und-presse/bildservice/abda-bilddatenbank/franziska-erdle-1/
Mehr Informationen auf www.abda.de
Berlin, 9. Juni 2026 – Mehr als 4 Millionen Bürgerinnen und Bürger müssen mehr als 6 Kilometer bis zur nächsten Apotheke zurücklegen. Damit leben 4,9 Prozent der 82,6 Millionen Menschen in Deutschland in einer mit Arzneimitteln schwach versorgten Region. Die absolute Zahl der vom Apothekenmangel betroffenen Menschen ist in Bayern besonders hoch (knapp 900.000 Menschen), während in Mecklenburg-Vorpommern ein besonders großer Anteil der Bevölkerung (21,7 Prozent) weite Wege bis zur nächsten Apotheke auf sich nehmen muss
Meran, 4. Juni 2026 – Viele Menschen greifen zu Nahrungsergänzungsmitteln, obwohl sie diese oft gar nicht brauchen. „Im Dschungel der Nahrungsergänzungsmittel den Überblick zu behalten ist schwierig – viele Menschen verlassen sich auf unhaltbare Werbeversprechen und glauben fälschlicherweise, unterversorgt zu sein“, sagte Professor Dr. Mona Tawab beim Fortbildungskongress pharmacon Meran.
Berlin, 3. Juni 2026 – Die Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland könnte schneller und effizienter werden, wenn Apothekerinnen und Apotheker mehr Kompetenzen in der Primärversorgung übernehmen würden. Die Apothekerinnen und Apotheker sind bereit, hier mehr Verantwortung zu übernehmen und wollen das Thema Primärversorgung gemeinsam mit anderen Gesundheitsberufen aktiv mitgestalten.