Berlin, 18. Februar 2025 – Heute Abend beginnt der islamische Fastenmonat Ramadan, er endet am 19. März. Wer in dieser Zeit fastet und regelmäßig Medikamente zu bestimmten Tageszeiten einnehmen muss, sollte sich in der Apotheke beraten lassen. „Eine Dauertherapie bitte nicht ohne Rücksprache unterbrechen oder verändern“, sagt Franziska Scharpf, Vizepräsidentin der Bundesapothekerkammer. „Wir stehen gerne bereit, um für unsere Patientinnen und Patienten individuelle Lösungen zu finden.“
Fastende verzichten während des Ramadans bei Tageslicht auf Speisen und Getränke. Kranke Muslime müssen nach den religiösen Vorschriften des Korans nicht fasten. Viele möchten dies aber trotzdem tun. Viele Gläubige verschieben die Anwendung von peroralen, nasalen oder rektalen Arzneimitteln auf die Zeit nach Sonnenuntergang oder vor dem Sonnenaufgang. Die Anwendung von Dosiersprays oder Pulverinhalatoren gegen Asthma oder andere Lungenkrankheiten verstößt nicht gegen die Fastenregeln. In einigen Fällen ist es möglich, während des Ramadans auf solche Arzneiformen auszuweichen – bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln allerdings nur nach ärztlicher Rücksprache.
Einige Arzneimittel sind dafür vorgesehen, vor einer Mahlzeit eingenommen zu werden. Werden sie spät abends nach einer schwer verdaulichen nächtlichen Mahlzeit eingenommen, kann ihre Wirkung unvorhersehbar verstärkt werden.
„Es gibt einige Patientengruppen, die vor dem Ramadan ärztlichen Rat einholen sollten“, sagt Scharpf. „Dazu gehören Patientinnen und Patienten mit akuten Herz- oder Nierenerkrankungen, Diabetiker, die sich selbst Insulin spritzen oder Menschen, die dauerhaft Antiepileptika einnehmen.“
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Berlin, 21. September 2026 – Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände begrüßt, dass das Apothekenreformpaket der Bundesregierung nun vollständig in Kraft treten kann. Mit der Verkündung der „Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsordnung und weiterer Verordnungen“ im Bundesgesetzblatt ist nun auch der letzte von drei Teilen des Apothekenreformpakets abgeschlossen.
München, 17. September 2026 – ABDA-Präsident Thomas Preis hat den Deutschen Apothekertag (DAT) 2026 in seiner Schlussrede als einen „Apothekertag des Aufbruchs“ bezeichnet und sich bei den Delegierten der Hauptversammlung der deutschen Apothekerinnen und Apotheker für deren Mitarbeit bedankt.
München, 17. September 2026 – Bei der Primärversorgung können die Apotheken eine wichtige Rolle übernehmen. Dies war ein Fazit des gestrigen Themenforums „Gemeinsam besser versorgen: Die Primärversorgung der Zukunft“ beim diesjährigen Deutschen Apothekertag in München.