Berlin, 27. Februar 2026 – Der Bundestag hat am heutigen Freitag in Erster Lesung über das von der Bundesregierung geplante Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) beraten. ABDA-Präsident Thomas Preis äußert sich wie folgt dazu: „Endlich ist die Apothekenreform im Bundestag. Es ist höchste Zeit, dass sich auch die Bundestagsabgeordneten mit der wirtschaftlichen Situation beschäftigen. Denn: Mit Blick auf 13 Jahre Honorarstillstand in unseren Apotheken geht das Apothekensterben ungebremst weiter – alle 20 Stunden muss inzwischen eine Apotheke für immer schließen. Die Wege für unsere Patientinnen und Patienten werden damit immer weiter und komplizierter. Es ist daher sehr gut nachzuvollziehen, dass die Regierungsfraktionen in ihrem Koalitionsvertrag eine wirtschaftliche Stärkung aller Apotheken angekündigt haben.“
Die Ankündigungen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) und mehreren Vertreterinnen und Vertretern der Regierungsfraktionen, die Erhöhung des Apothekenhonorars per Verordnung zu regeln, bewertet der ABDA-Präsident positiv: „Bislang hat die Bundesregierung die Ankündigungen zur Apothekenstärkung leider nicht umgesetzt – auch deswegen werden wir in den kommenden Wochen verstärkt für eine wirtschaftliche Stabilisierung der Apotheken protestieren. Dass Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und andere wichtige Vertreterinnen und Vertreter der Regierungsfraktionen am heutigen Freitag im Bundestag nun sehr konkret eine Anpassung unseres Fixhonorars per Verordnung versprochen haben, begrüßen wir daher sehr. Mit unseren Protesten wollen wir die Bundesregierung bei diesem Vorhaben bestärken und ihr auch in der Argumentation gegen politische Widerstände den Rücken stärken.“
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Berlin, 9. Juni 2026 – Mehr als 4 Millionen Bürgerinnen und Bürger müssen mehr als 6 Kilometer bis zur nächsten Apotheke zurücklegen. Damit leben 4,9 Prozent der 82,6 Millionen Menschen in Deutschland in einer mit Arzneimitteln schwach versorgten Region. Die absolute Zahl der vom Apothekenmangel betroffenen Menschen ist in Bayern besonders hoch (knapp 900.000 Menschen), während in Mecklenburg-Vorpommern ein besonders großer Anteil der Bevölkerung (21,7 Prozent) weite Wege bis zur nächsten Apotheke auf sich nehmen muss
Meran, 4. Juni 2026 – Viele Menschen greifen zu Nahrungsergänzungsmitteln, obwohl sie diese oft gar nicht brauchen. „Im Dschungel der Nahrungsergänzungsmittel den Überblick zu behalten ist schwierig – viele Menschen verlassen sich auf unhaltbare Werbeversprechen und glauben fälschlicherweise, unterversorgt zu sein“, sagte Professor Dr. Mona Tawab beim Fortbildungskongress pharmacon Meran.
Berlin, 3. Juni 2026 – Die Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland könnte schneller und effizienter werden, wenn Apothekerinnen und Apotheker mehr Kompetenzen in der Primärversorgung übernehmen würden. Die Apothekerinnen und Apotheker sind bereit, hier mehr Verantwortung zu übernehmen und wollen das Thema Primärversorgung gemeinsam mit anderen Gesundheitsberufen aktiv mitgestalten.